EIN ABSTECHER IN DIE TÜRKEI

Unsere letzte Etappe die Türkei haben wir dann endlich mal zum Urlaubmachen genützt, d.h. wir verweilten an einem Ort mal länger als einen Tag, ließen jegliche Ausgrabungsstätten links liegen und meideten große Städte.

Die Türkei ist ein Land mit vielen Facetten. Istanbul groß, laut und lebendig. Die Schwarzmeerküste industriell, dreckig und wenige Restbereiche mit Charme und Schönheit. Doch fährt man von der Küste ins gebirgige Hinterland offenbart sich eine ganz andere Türkei natürlich, wild und unberührt. Der Osten, für uns nicht zugänglich, aus der Ferne betrachtet, ewige Weite und dünn besiedelt. Die Mitte des Landes wie Kappadokien, faszinierend und landschaftlich einmalig. Die Mittelmeerküste abseits der Touristengebiete ländlich, vom Obst und Gemüseanbau geprägt. Das Meer, weit und zum Baden einladend, umgeben von viel Grün und einigen Gebirgszügen.

Das was das Land zu einem lohnenden Reiseziel macht sind vor allem die Menschen. Auch hier wurden wir mehrmals eingeladen oder uns wurden Dinge geschenkt, die Leute gingen immer positiv auf uns zu, ein Chai war immer sofort herbeigebracht.

Die Türken sind sehr nett und hilfsbereit, Gastfreundlichkeit ist eine Selbstverständlichkeit.

Hält man sich allerdings nur in Touristengebieten auf wird man dies immer weniger finden.

Wie ein türkischer Freund sagte: „Türken die mit Touristen zu tun haben und dadurch ihr Geld verdienen sind verdorben und verhalten sich nicht mehr türkisch. Wenn du in meinem Land bist, dann bist du mein Gast und ich lade dich herzlich ein und dies passiert ohne eine finanzielle Gegenleistung.“